„Kunst ist sinnstiftend“

Heft 5/2015

Südafrika: Kunst

INTERVIEW MIT KELEBOGILE NTLADI. Die südafrikanische Künstlerin war im Juli 2015 im Rahmen einer Künstlerresidenz zu Gast im Iwalewahaus, Universität Bayreuth.

 

Die Johannesburger Fotokünstlerin Kelebogile Ntladi war im Juli 2015 zu Gast im Iwalewahaus in Bayreuth. Sie präsentierte Einblicke in ihre künstlerische Praxis und kooperierte mit dem Projekt: „Gender, Gewalt und visueller Aktivismus" am Institut für Queer Theory, Berlin. Konkret ging es um die Überwindung von geschlechterbezogener und rassistischer Gewalt durch visuelle Ausdrucksformen, die Künstler/-innen unterschiedlicher sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität wählen. Kelebogile Ntladi setzt sich auch damit auseinander, wie kultureller Aktivismus für Queer-Menschen ermächtigend wirken kann – in einer Gesellschaft, in der schwarze Lesben in wirtschaftlich benachteiligten Townships trotz der neuen geschlechtergerechten Gesetze bedroht und ermordet werden. Innerhalb der LGBTI-Community (Lesbian, Gay, Bi-, Trans* und Inter-Menschen) sind sie besonders häufig mit Gewalt konfrontiert....

 

Das Interview führte Rita Schäfer

 

Webseite von Kelebogile Ntladi:
http://kelebogilentladi.wix.com/kele

Iwalewahaus:
http://www.iwalewa.uni-bayreuth.de

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