Heft 1/2012

41. Jahrgang, Nr. 1, Januar/Februar 2012

 

Inhalt

Editorial
Kommentar von Hein Möllers zu 100 Jahren Afrikanischer Nationalkongress. [voller Artikel]
DR Kongo
Nach den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen vom November 2011 geht es in der DR Kongo weiter wie bisher. Staatspräsident Kabila lässt sich von Vorwürfen der Wahlfälschung nicht vom Kurs abbringen, meinen Reinhard J. Voss und Heinz Werner Wessler. [mehr]
Der kongolesische Menschenrechtsaktivist Fernandez Murhola leitet den Dachverband der Menschenrechtsorganisationen seines Landes. afrika aüd sprach mit ihm über die Zivilgesellschaft und die Lage im Kongo nach den Wahlen. [voller Artikel]
Simbabwe
Robert Mugabe wurde auf dem Parteitag der Zanu-PF im Dezember als Spitzenkandidat für die kommenden Präsidentschaftswahlen in Simbabwe bestätigt. Christian von Soest und Maxi Domke sehen mit Mugabe kaum Aussichten auf Veränderung. [mehr]
Swasiland
Die swasische Zivilgesellschaft greift heute gerne die Ideen von Steve Biko auf. Der Vordenker der Bewegung des Schwarzen Selbstbewusstseins wurde 1976 vom Apartheidregime in Südafrika ermordet. Von Peter Kenworthy. [mehr]
Südafrika: 100 Jahre ANC
Der ANC hat viel versprochen, aber seine eigenen Machtinteressen verfolgt. Trotz seiner ruhmreichen Geschichte könnte er eine Bewegung von gestern werden, meint John Saul. [voller Artikel]
Der ANC wurde in beachtlichem Maß vom Exil geprägt, das bei der Frage nach den historischen Wurzeln der heutigen Regierungspartei wieder stärker in den Blickpunkt rückt. Von Hans-Georg Schleicher. [mehr]
Ein Auszug aus einem Buchbeitrag von William Gumede „Befreiungsbewegungen an der Macht" [mehr]
Der 100. Jahrestag der Gründung des ANC mag überall auf der Welt gefeiert werden, für die im Dunkeln gibt es nichts zu feiern. Ayanda Kota, Vorsitzender der Bewegung der Arbeitslosen, hat die Repression der ANC-Regierung am eigenen Leibe erfahren. [mehr]
Angola
In Huambo hat die Ehefrau des einflussreichen Generals „Sukissa" aus Eigennutz verdienstvolle Armeeangehörige aus ihren Häusern vertreiben lassen und droht mit deren Zerstörung. Ein Hilferuf von Angelo Kapwatcha und Memoria Ekulica. [mehr]
Afrika
Gut 80 Jahre hat der nach-osmanische Staat Afrika südlich der Sahara nicht zur Kenntnis genommen. Nun weiten sich die Beziehungen rasant aus. Treibende Kraft sind die „anatolischen Tiger". Von Hein Möllers. [voller Artikel]
Aus der Szene
Interview mit Emanuel Matondo zu der Veranstaltungsreihe „Waffenexporte ins südliche Afrika: Ein Geschäft mit dem Tod". [mehr]