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Sambia

Am Kupfer hängt alles

 

Foto: Niko Link

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Sambias Umriss gleicht einem Falter. Im Westen und Osten die weiten dünnbesiedelten Flügel, dazwischen von Nord nach Süd der feste Korpus, städtisch und industriell geprägt, dicht besiedelt – der Kupfergürtel. Als Sambia 1964 unabhängig wurde, war das Land der zweitgrößte Kupferproduzent der Welt. Der neue Staat – so hieß es damals – sei mit einem kupfergüldenen Löffel im Mund geboren. In den 1970er Jahren verfielen die Kupferpreise. Die Abhängigkeit vom „Roten Gold“ rächte sich. Sambia musste sich hoch verschulden und trotz fruchtbaren Bodens Lebensmittel einführen. Der Bergbau hat die Menschen vom Land in die Städte gezogen. Die Landwirtschaft wurde vernachlässigt. Nach der Jahrtausendwende zogen die Kupferpreise wieder an, dank des Rohstoffhungers der aufsteigenden Wirtschaftsmacht China. Doch immer noch – auch nach Schuldenerlass – ist Sambia hoch verschuldet.

 

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