Geschichte von afrika süd

Über vier Jahrzehnte Afrika Süd

 

afrika süd ist erstmals im September 1972 erschienen. Da noch unter dem Titel informationsdienst südliches afrika.

 

Erstausgabe 1972

Die Zeitschrift der im Jahr zuvor gegründeten issa (informationsstelle südliches afrika e.V.) stieß damals in eine Informationslücke. Die Krisenregion wurde in den bundesdeutschen Medien kaum wahrgenommen, und wenn, dann zur Verteidigung der bestehenden Verhältnisse. Die Region war in der deutschen Presse Märchenland, erzählt in gesteuerten Meldungen und Hochglanzbroschüren, die von der südafrikanischen Botschaft in der Bundesrepublik und der Schweiz in hohen Auflagen verbreitet wurden.

 

Das änderte sich, als sich auch hierzulande eine Anti-Apartheid-Bewegung gründete und erstarkte. Mit der AAB ging die issa eine Redaktionspartnerschaft ein, die bis zum Ende der Apartheid Bestand hatte.  Spezielle Themen wurden nun nachgefragt. Sie bildeten für anderthalb Jahrzehnte den Schwerpunkt einer jeden Ausgabe.

 

informationsdienst
südliches afrika 1982

Gegen 1990 gerieten auch die Verhältnisse im Südlichen Afrika ins Tanzen. Aktualität war nun stärker gefragt. Und afrika süd begleitete die Entwicklungen mit Berichten, Analysen und Hintergrund. Eine Linie, die die Zeitschrift fortan beibehalten hat.

 

afrika süd ab 1994

Ein wichtiges Datum dieser Veränderungen im Südlichen Afrika markierten 1994 die Wahlen in Südafrika. Die Zeitschrift wechselte ihren Titel: Aus informationsdienst südliches afrika wurde afrika süd.

 

Mit der ersten Ausgabe 2012 erscheint afrika süd in neuem Gesicht. Die Zeitschrift hat einen neuen Schriftzug, ist farbig geworden, durch eine offenere Gestaltung lesefreundlicher.

 

Inhaltlich ist sich die Zeitschrift ihren über vierzig Jahren Erfahrung und Professionalität treu geblieben. Afrika süd informiert über den Subkontinent, begleitet die aktuelle Entwicklung, beleuchtet und analysiert Hintergründe.

 

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