"Weiter am spannenden Projekt arbeiten"

afrika süd-Leserumfrage

Ein Viertel der Leserinnen und Leser hat auf unsere Umfrage von 2013 zu afrika süd geantwortet. Das ist ein guter Rücklauf. Wir werten ihn als eine solide Bindung der Leserschaft an die Zeitschrift. Der jüngste Leser, der antwortete, ist 19 Jahre alt, die drei ältesten sind 87. Insgesamt sind 42 Prozent unter 50 Jahren, 35 Prozent über 60 Jahre. Die größte Altersgruppe stellen die 50-60-Jährigen mit 23 Prozent. Männliche Leser stellen nach dem Rücklauf der Umfrage mit 53 Prozent die Mehrheit, 43 Prozent sind weiblich; vier Prozent machten keine Angabe. Die durchschnittliche Lesedauer beträgt 18 Jahre.

 

Das Echo war durchweg positiv: „Die jetzige Form gefällt“, „Ich freue mich über die neue Aufmachung“; „Immer wieder kann ich sehen, wie neugierige Menschen meine Hefte durchblättern“. Ob und wie das neue Gesicht von afrika süd bei unserer Leserschaft aufgenommen würde, darauf waren wir natürlich sehr gespannt. Cover und Layout kamen „sehr gut“ an (93 bzw. 97 Prozent). Zurückhaltender war die Bewertung des neuen Schriftzugs im Titel. Nur 61 Prozent konnten sich mit ihm anfreunden; während 30 Prozent ihn „weniger gut“ fanden. Auf Ablehnung stieß er bei 2,3 Prozent.

 

In den freien Anmerkungen zum Layout überwog das Lob („wirkt lockerer und ist besser lesbar“) die Kritik, die vor allem die mangelhaften Bildzeilen und fehlende Karten monierten. Die Einzelkritik gibt ein widersprüchliches Bild. Während manche zu noch großzügigerer Auflockerung ermunterten, werteten andere die freien Flächen als verschenkten Platz („oberstes Fünftel für nix“). Andere wiederum interessiert in erste Linie der Inhalt, weniger die Erscheinungsform.

 

Auch in dieser Hinsicht gab Zuspruch: „Sie machen diese wichtige Arbeit (mindestens) gut“; „Afrika Süd ist immer eine gute Informationsquelle“, „die Zeitschrift ist sehr gut“.

 

Kritik gab es vor allem an der häufig verspäteten Auslieferung: „Schade, dass kaum eine Ausgabe pünktlich erscheint“. In der Gesamtnot gaben uns 47 Prozent eine „1“; die Hälfte eine „2“ und knapp vier Prozent eine „3“. Zwei Drittel der Leserinnen und Leser wünscht sich weiterhin einen Mix aus längeren und kürzeren Artikeln wie bisher. Die Texte werden allerdings gelegentlich als „zu wissenschaftlich“ empfunden.

 

Einige wünschen sich mehr Zurückhaltung in der Meinung, andere hingegen ermuntern zu mehr Kontroverse: „Ruhig mal prononcierter und mutiger bewerten! Pro + Contra“.

 

Etwa zwei Drittel der Leserschaft liest jede Ausgabe vollständig und ist an der gesamten SADC-Region interessiert. Das andere Drittel interessiert sich hauptsächlich für einzelne Länder. Das größte Interesse bezieht sich auf Südafrika (69 Prozent), gefolgt von Simbabwe (39 Prozent) und Namibia (37 Prozent). Mehrfachnennungen waren möglich. Auf nennenswertes Interesse stießen noch Mosambik (17 Prozent) sowie Angola, Botswana und Sambia mit jeweils zehn Prozent.

 

Thematisch stößt die „Politik“ auf die größte Resonanz (90 Prozent). Es folgt knapp dahinter „Soziales“ (Mehrfachnennungen waren möglich), „Wirtschaft“ findet ein ähnliches Interesse, wenn man die Werte „sehr“ und „mittel“ zusammenzieht. Gleiches gilt für „Ökologie und Umwelt“. Ein Viertel der Antwortenden interessiert „Literatur und Kultur“ „weniger“ oder „gar nicht“. Touristische Seiten wünschen sich über 70 Prozent nicht in afrika süd.

 

Die meisten Leserinnen und Leser sind auf afrika süd durch ehrenamtliche Tätigkeit, Veranstaltungen und Freunde und Bekannte gestoßen – jeweils 22 bis 23 Prozent. Für uns überraschend war die geringe Zahl, die durch das Internet auf uns aufmerksam geworden sind (4,5 Prozent). Allerdings wurde die neue Website der Zeitschrift erst im Laufe des Jahres 2013 neu gestaltet und aufgebaut.

 

Alle Leserinnen und Leser, die geantwortet haben, können und würden uns weiterempfehlen. Ein Leser oder eine Leserin schreibt: „Weiter am spannenden Projekt arbeiten“.

 

Wir danken für Vertrauen, Zustimmung und Ermunterung. Für das Afrika Süd Team

Hein Möllers

Beitrag aus afrika süd Nr.1, 2014

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