Heft 1/2024, Simbabwe

Gebärdensprache ringt um Aufmerksamkeit

Sie sind auf sich allein gestellt – taub wie sie sind, ihre einzige Sprache wird gemieden, ausgegrenzt und verachtet, und doch sind viele der gehörlosen Bürger:innen Simbabwes immer noch auf die Gebärdensprache angewiesen, die viele Simbabwer:innen kaum beherrschen oder erkennen können.
Von Jeffrey Moyo

Laut Verfassung ist die Gebärdensprache eine der Amtssprachen in Simbabwe, doch das hat das Leben der Gehörlosen nicht verbessert. Für sie gibt es nach wie vor nur wenige Arbeitsplätze, selbst für diejenigen, die über eine entsprechende Qualifikation verfügen. „Die wenigen Unternehmen, die es im Land noch gibt, stellen nur selten Gehörlose ein, was bedeutet, dass die Gehörlosen, die von verschiedenen Schulen abgegangen sind, arbeitslos bleiben", sagt Mike Chinhamo, ein Behindertenaktivist in Harare. ...

Jeffrey Moyo ist freier Journalist aus Simbabwe und Korrespondent für die New York Times und andere internationale Medien.
Übersetzt aus dem Englischen.

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