EIN SIMBABWISCHES DILEMMA
Gebeugt von Armut sah die Wirtin, Köchin und Kellnerin in einem mehr wie eine Großmutter als wie eine Mutter aus. Um ihr schlichtes, doch sympathisches Gesicht trug sie ein Kopftuch. Müde, aber mit einem Lächeln und geöffneten, von Arbeit gezeichneten Händen, verspürte man eher den Drang, „Mama" zu drücken, als ihr eine Bestellung für mehrere mit Steaks und Sadza hoch beladene Teller um fast Mitternacht aufzugeben...
Khadija Sharife
Aus: Pambazuka News, Issue 571, 22.2.2012
Die Autorin ist Journalistin und Gastwissenschaftlerin am Center for Civil Society (CCS) in Südafrika.

