Heft 2/2018, Südafrika: Modekultur

Just be yourself

MODE IN JOHANNESBURG ALS ORT DER FREIHEIT UND UTOPIE. Junge, selbstbewusste Menschen, die sich originell kleideten, sorgten vor zehn Jahren international für Aufsehen. Die Fotografin Nontsikelelo Veleko zeigte 2007 der Weltöffentlichkeit, wie junge Leute mit unkonventioneller Mode, die oft auf historische Subkulturen wie Pantsula Bezug nahm, aber gleichzeitig neu und ideenreich war, ihre Persönlichkeit zum Ausdruck brachten. Was war der Hintergrund und was ist daraus geworden?

In ihrer Serie „Beauty is in the eye of the beholder", die zum Inbegriff des südafrikanischen Streetstyle wurde, portraitierte die Fotografin ihre Zeitgenossen in den pulsierenden Straßen von Johannesburg, der Post-Apartheid-Industriemetropole am Witwatersrand: Beides – die Freiheit, sich nach eigenen Vorstellungen zu kleiden und sich im öffentlichen urbanen Raum frei zu bewegen – war im Apartheidstaat keine Selbstverständlichkeit gewesen. Aber kann Mode tatsächlich Freiräume schaffen und als Gradmesser für die individuelle Freiheit in einer Gesellschaft dienen?

Von kolonialen Kleidervorschriften und kulturellem Widerstand
Mode hat immer etwas mit freier, individueller Gestaltung zu tun, aber sie wird auch stark von Regeln bestimmt und symbolisiert gesellschaftliche Verhältnisse. Kleidung war in Südafrika über Jahrhunderte durch soziale und politische Normen und Konventionen der rassistischen Siedlerkolonie geprägt. Vor allem christliche Missionare verlangten von den Getauften, ihre bisherige Kleidung, die äußerlich sichtbaren Zeichen ihrer traditionellen Kultur und Identität, aufzugeben. Deren Geringschätzung als heidnisch und die Abwertung indigener Kleidung als ländlich und rückwärtsgewandt im Gegensatz zur positiv bewerteten, zivilisierten, „modernen" städtischen Kleidung sollte sich allgemein durchsetzen. Die neue Norm war gleichzeitig ein Ausdruck kultureller Hegemonie.

Es folgten komplexe und vielschichtige Prozesse kultureller Aneignung und Abgrenzung, etwa in der Sprache, Musik und Kunst. Insbesondere die Mode eröffnete auf der Schwelle zwischen Privatleben und Öffentlichkeit einen kreativen Handlungsspielraum für eigene Stilentwicklungen. Dafür benutzt die junge Szene in Südafrika heute das Wort „combo". Dieser Stil umfasst neben der relativen Freiheit zur Kombination bestimmter Elemente auch das performative Zur-Schau-Stellen.

Traditionelle Kleidung wird in Südafrika bis heute getragen, und das nicht nur als Touristenattraktion, sondern auch zu Hochzeiten und traditionellen Festen. Wie in anderen Siedlerkolonien übergaben auch in Südafrika die Einwandererinnen und Einwanderer aus Europa ihre abgetragene Kleidung an Dienstboten und sonstige Angestellte in privaten Haushalten. Die steckten die meiste Zeit in Uniformen – sei es, um zur Schule und zur Arbeit zu gehen, oder am Sonntag in die Kirche.

Europäische Kleidung jenseits der Uniformen wurde von der schwarzen Bevölkerungsmehrheit vor allem in der Freizeit getragen – zum Ausgehen und Feiern – und entwickelte sich zu einem Statussymbol.

Unerschwinglich und schwer zu beschaffen, stand sie nicht nur für Wohlstand, sondern auch für eine Befreiung von gesellschaftlichen Zwängen. Die ausgegrenzten und unterdrückten schwarzen Südafrikanerinnen und Südafrikaner forderten mit der Kleidung symbolisch die Achtung und den Erhalt ihrer Menschenwürde ein und leisteten damit auch politischen Widerstand. Durch die Übernahme der ihnen vorenthaltenen Kleidung wurden die Menschen von Objekten wieder zu Subjekten. Das gab ihnen einen gewissen Spielraum und Handlungsfreiheit.

Die Sophiatown Renaissance und die Geschichte von Pantsula
In dem von vielen berühmten Künstlern, Schriftstellern, Intellektuellen, Politikern, Geistlichen, Musikern und Gangstern aller Hautfarben bewohnten und frequentierten multikulturellen Viertel Sophiatown im Westen Johannesburgs bildete sich in den 1940er-Jahren eine kulturelle Elite heraus, vergleichbar der Harlem Renaissance im New York der 1920er-Jahre. Das zeigte sich auch in der Mode und beeinflusste das moderne Frauenbild. Sängerinnen wie Miriam Makeba, Thandi Klaasen, Dolly Rathebe und viele andere verkörperten das Ideal der unabhängigen, modernen Frau und wurden zu Schönheitsikonen stilisiert.

Berühmt (und berüchtigt) waren die Mitglieder einer Gangsterbande, die sich nach dem Vorbild amerikanischer Kinofilme kleideten und „die Amerikaner" nannten. Neben dem Film übte die Jazzmusik aus Amerika großen Einfluss aus und hat über die Bilder auf den Schallplattenhüllen auch die Kleidung nachhaltig geprägt. Verbreitet und dokumentiert wurde dieser moderne Stil in den 1950er-Jahren vor allem durch das populäre Lifestyle Magazin „Drum", welches das Bild eines modernen, urbanen Südafrika entwarf und auch nach der Zerstörung Sophiatowns Mitte der 1950er-Jahre das kulturelle Leben in den Townships dokumentierte und gleichzeitig mitgestaltete.

Dort bildete sich in den 1960er- und 1970er-Jahren eine Subkultur heraus, die in den 1980er-Jahren als Jugendbewegung und im Anschluss daran vor allem als Tanzform Geschichte machen sollte: Pantsula. Alte Portraitfotos dokumentieren: Pantsula ist eine Subkultur, die sich wie ein roter Faden durch die Geschichte Südafrikas im 20. Jahrhundert zieht und bis weit ins 21. Jahrhundert hinein reicht. Pantsula steht exemplarisch für die Aneignung der europäischen und amerikanischen Kultur als eine Form der Selbstermächtigung und für den Kampf gegen die Unterdrückung durch den Apartheidstaat.

Der Name Pantsula kommt aus dem Slang und spielt möglicherweise auf das Herunterziehen von Hosen an (eine Kombination vom englischen Wort ‚pants' für Hose und dem Zulu Wort ‚zula' für Herunterziehen), wie es in einer bestimmten Tanzform praktiziert wurde. Möglich ist auch, dass das Wort, das gern mit Entenwatscheln übersetzt wird, zunächst als verspottende Bezeichnung für die in den staubigen Straßen herumstolzierenden und ihre ausgefeilten Outfits zur Schau stellenden jungen Männer benutzt wurde. Auch junge Frauen machten mit. Sie wurden „abomshoza" genannt, ein Wort, das übersetzt soviel wie „die Röcke schürzen" bedeutet und sich auf die Art, wie getanzt wurde, beziehen könnte. Die Frauen bevorzugten die gleichen Labels wie die Männer, pflegten aber mit Faltenröcken, Seidenblusen und eleganten, mittelhohen Schuhen einen ausgesucht weiblichen Stil. „Abomshoza" waren berühmt-berüchtigt für ihre Lebenslust, Schönheit und ihren selbständigen Lebensstil.

Pantsulas trugen hochwertige und importierte Kleidung amerikanischer, italienischer und vor allem britischer bzw. schottischer Labels — „amacantget" im Township-Slang. Die aufgrund ihrer Rarität begehrten Kleidungsstücke wurden von manchen mit mühsam zusammengespartem Geld, oftmals auf Kredit und unter großen Entbehrungen erworben, während manch anderer sie sich auf illegalem Wege beschaffte. Erfahrungsberichte zeigen, dass Ladendiebstahl in der Gesellschaft teilweise Anerkennung fand und als Form des Widerstands geduldet wurde, da die Geschädigten meist der weißen Minderheit angehörten, deren Staat und Gesetze als Instrument der Unterdrückung abgelehnt wurden und deren Missachtung insofern keinen Bruch darstellte.

Die Gangster-Kultur, ein Erbe der Sophiatown-Ära, von der Jugend in den Townships weiter geführt und für den Freiheitskampf instrumentalisiert, hängt den Pantsula-Tänzern zum Teil bis heute als schlechtes Image an. Das hat sowohl mit der Mode und einer Stilisierung der Gangsterfigur zu tun, als auch mit der politischen Situation in den Townships in den 1980er-Jahren.

Gewalt und kulturelle Ausdrucksformen
Der Spielfilm Mapantsula von Oliver Schmitz und Thomas Mogotlane (1988) beleuchtet den sozialen Hintergrund und auch den Zusammenhang von Politik und Gangsterkultur exemplarisch. Mogotlane, der im Film auch die Hauptrolle spielte, hob in einem Interview hervor, dass die durch den Apartheidstaat geschaffene Problemsituation in den Townships in den 1980er-Jahren zu einer starken Politisierung der Gesellschaft geführt habe. Das habe es unmöglich gemacht, politischen Aktionismus von Kriminalität zu unterscheiden. Auch Untersuchungen zu Jugendbanden besonders in Soweto, etwa von Clive Glaser, haben gezeigt, dass die Widerstandsbewegung in Südafrika zwischen Gewaltanwendung und Gewaltlosigkeit oszillierte.

In den 1970er-Jahren beteiligten sich auch und gerade die Jugendlichen an den politischen und sozialen Kämpfen gegen die Unterdrückung durch das Apartheidregime. Die Beschäftigung mit Kunst, Literatur, Tanz, Theater und Musik – ein Erbe der Sophiatown-Ära – war und blieb ebenfalls ein Bollwerk gegen die staatliche Repression und den Zerfall der Gesellschaft. Kulturelle Ausdrucksformen setzten ein Zeichen gegen die zunehmende Gewaltbereitschaft und Kriminalität, die ihrerseits von vielen als Formen des Widerstands angesehen wurde.

Die meisten Jugendlichen waren in Gruppen organisiert. Entweder sie wurden Mitglied einer Gang, oder sie spielten Theater und tanzten in ihrer Freizeit. Viele gingen auch in den politischen Untergrund: Künstlerische Aktivitäten boten eine willkommene Tarnung für Aktivisten, sich zu treffen und außerhalb der durch die obligatorischen Pässe abgezirkelten Routen zu bewegen. In diesem komplexen, politisch aufgeladenen, sozialen Umfeld wurde die Tanzform Pantsula durch Gruppen von Jugendlichen zum Identität stiftenden Ausdruck einer ganzen Generation weiterentwickelt.

Sie entstaubten die überlieferten, teilweise in Misskredit geratenen Tanzstile, etwa Marabi, und ergänzten sie um alltägliche Gesten, die sie in ihrem Lebensumfeld beobachteten. Sie systematisierten den Tanz, indem sie einzelnen Bewegungen einen Namen gaben, Gruppenchoreografien schufen und dafür Tanzmuster oder Formationen entwarfen. Zudem stimmten sie ihre Kleidung aufeinander ab und kreierten so eine Art gemeinsame „Tanzuniform".

Pantsulas kamen aus allen ethnischen Gruppen und bildeten die Lebensverhältnisse in den Townships ab. Sie nutzten den Tanz, um sich selbst Halt und Anerkennung zu geben. Zudem wollten sie soziale und politische Botschaften übermitteln. Sie verstanden sich als Unterhaltungskünstler, aber sie wollten auch aus ihrem Leben erzählen und ihre Mitbürgerinnen und Mitbürger durchaus zum Nachdenken bringen.

Im Lauf der Jahre änderte sich der Look. Die weibliche Linie verschwand ganz und die teuren Markenklamotten wurden gegen leichter erschwingliche Arbeiteroutfits und Uniformen ausgetauscht, die uni-sex waren und teilweise von Hand verändert und „aufgepeppt" wurden.

Elegante Sportkleidung, besonders die britische und schottische Golfmode, war weiterhin wichtig – unter anderem, weil viele junge Männer auf Golfplätzen arbeiteten. Die Turnschuhe der amerikanischen Marke Converse All Star wurden zum zentralen Stilattribut – zusammen mit dem sogenannten Sporti (Anglerhut). Das ist bis heute so geblieben, auch wenn die meisten Pantsulatänzer die typische Kleidung nur noch zu den von ihnen nach wie vor in den Townships organisierten Tanzwettbewerben und für Engagements wie Werbeveranstaltungen tragen.

In der institutionalisierten zeitgenössischen Tanzszene Johannesburgs ist Pantsula nicht vertreten. Aber viele der von den Pantsulas getragenen Kleidungsstücke finden sich in der zeitgenössischen Mode wieder, sei es im Original oder in Form von ähnlichen Schnitten und Silhouetten.

Das spiegelt die ungebrochene Bedeutung der Subkultur. Allein im Umfeld von Johannesburg, wo Pantsula entstand, gibt es inzwischen über 100 aktive Gruppen unterschiedlichen professionellen Niveaus – je nach Altersgruppen. Viele Jugendliche aus den Townships streben heute eine internationale Karriere als Tänzer an. Die von namhaften Pantsulatänzern ins Leben gerufenen Organisation Impilo Mapantsula hat sich daher auf die Fahnen geschrieben, der Kultur eine Zukunft zu geben. Sie leistet Aufklärungsarbeit, indem sie Pantsula dokumentiert, international publik macht und gleichzeitig Arbeitsplätze sowie finanzielle Verbesserungen für die Tänzer schafft.

Swenking – Dandyismus und Zulu-Kultur
Neben Pantsula entwickelte sich in den sehr beengten und schlecht ausgestatteten Wohnheimen für Wanderarbeiter, die für geringe Löhne in den Kohle- und Goldminen am Witwatersrand arbeiteten, eine besondere Art von Schönheitswettbewerb: das Swenking.

Trotz einiger auffälliger Parallelen lehnen es die Swenkas kategorisch ab, mit den Pantsulas verglichen zu werden. Als Grund dafür nennen sie zumeist das sich hartnäckig haltende Gangsterimage der Pantsulas, das mit dem von den Swenkas sorgfältig konstruierten und gepflegten Bild des Gentleman konkurriert. Doch auch soziale und politische Unterschiede könnten diese Ablehnung begründen. Pantsula ist eine multiethnische Township-Kultur, wohingegen Swenking bis heute ausschließlich von Zulu-stämmigen Männern (und einigen Frauen) praktiziert wird, und zwar meist in Verbindung mit Isicathamiya, einem traditionellen A-cappella-Gesang, der durch die Zusammenarbeit des amerikanischen Musikers Paul Simon mit der Gruppe Ladysmith Black Mambazo für sein Album Graceland in den 1990er-Jahren weltbekannt wurde.

Räumlich und auch politisch waren die Gruppen deutlich voneinander getrennt. In den Townships dominierte der ANC, während die Inkatha ihre Anhänger unter den Zulu-Wanderarbeitern in den Hostels fand. Der nachweislich vom Apartheidstaat angefeuerte Konflikt zwischen beiden Gruppen eskalierte in den 1990er-Jahren in einem Bürgerkrieg, der viele Menschen das Leben kostete und einen tiefen Graben in der südafrikanischen Gesellschaft hinterlassen hat. Die Spannungen zwischen beiden Gruppen sind zum Teil bis heute zu spüren.
Swenking entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer ausgefeilten, individuell zugeschnittenen und choreografierten Performance, mittels derer nicht nur elegante Herrenanzüge mit allen dazugehörigen Accessoires zur Schau gestellt, sondern in der vor allem die Persönlichkeit des Trägers, seine Charakterstärke und das Rollenbild des Gentleman vorbildhaft zum Ausdruck gebracht werden.

Ähnlich wie Pantsula ist auch Swenking eine Verbindung von traditionellen und modernen Geschlechterinszenierungen und eine Interpretation des von europäischen Vorbildern geprägten Großstadtlebens mit seinen spezifischen Herausforderungen und männlichen wie weiblichen Rollenmustern. Beide Subkulturen waren identitätsstiftend und stellten einen Freiraum dar, der gleichzeitig Halt und Schutz bot. Sowohl Pantsula als auch Swenking beruhen auf Wettbewerben, in denen es immer vor allem darum geht, wer die ausgefallenste Kleidung trägt und sich am elegantesten zur Schau stellt. Disziplin und Verhaltensregeln waren ebenfalls prägend – im Falle der Swenkas wurden diese sogar in einem verbindlichen schriftlichen Regelwerk festgehalten.

Lange vor den Pantsulas haben sich die Swenkas in einer Organisation zusammengeschlossen, die streng hierarchisch strukturiert ist, die Einhaltung der Regeln kontrolliert und darüber entscheidet, ob ein junger Mann in den Verein aufgenommen werden kann oder nicht. Ähnlich wie Pantsula findet auch Swenking heute vermehrt Beachtung und das nicht nur wegen seines unbestrittenen Einflusses auf die Wahrnehmung und den Stellenwert der Mode in Südafrika.

Südafrikas Bevölkerungsmehrheit war wegen des rassistischen Apartheidregimes und der deshalb verhängten internationalen Wirtschaftssanktionen vor allem seit den 1970er-Jahren fast vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten. Eine Folge davon war, dass der Modesektor von Kopien, Grauprodukten und lokalen Labels bestimmt wurde. Das schlägt sich bis heute in der Kreativität im Umgang mit Vorbildern und Marken nieder.

Seit 2012 macht ein neues, auf dem Hashtag #Umswenko beruhendes und gern als Post-Subkultur bezeichnetes Phänomen in Johannesburg von sich reden, prominent verkörpert durch den Musiker und Sänger Smiso Zwane, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Okmalumkoolkat. In diesem Umfeld vermischen sich zum ersten Mal die historischen Subkulturen Pantsula und Swenking. Aus der Kombination entsteht ein neuer Stil, wie der Hashtag #internationalpantsula zeigt.

Mode und Subkulturen, besonders Tanzformen wie Pantsula, werden heute von vielen Jugendlichen als Gelegenheit wahrgenommen, Karriere zu machen und vor allem international Anerkennung zu finden. Es bleibt abzuwarten, ob und inwieweit die zunehmende Kommerzialisierung einerseits und die sich übers Internet vollziehende Kontrolle und Quantifizierung andererseits die existierenden Freiräume ausweiten, einschränken oder verschieben werden und wie Subkulturen und Post-Subkulturen darauf reagieren.

Daniela Goeller

Die Autorin ist promovierte Kunsthistorikerin und schreibt über Kunst, Fotografie, Mode, Tanz und kulturelle Themen. Sie hat in Stuttgart, Berlin und Paris gelebt und hält sich seit 2012 hauptsächlich in Südafrika auf. Mit Hilfe eines von ihr ins Leben gerufenen Vereins setzt sie nachhaltige Projekte um, die Kunst mit sozialem Engagement verbinden.