Heft 2/2018, Simbabwe

Was ein Neuaufbau erfordert

SIMBABWES ANGESCHLAGENE WIRTSCHAFT BRAUCHT DRINGENDE REFORMEN. Der Machtwechsel innerhalb der herrschenden Zanu-PF in Simbabwe von Robert Mugabe zu Emmerson Mnangagwa bietet die Chance, eine stagnierende Wirtschaft zu stimulieren, eine widerstandsfähige Zivilgesellschaft wiederherzustellen und die Demokratie durch freie und faire Wahlen im Jahr 2018 zu festigen.

Simbabwes neuer Präsident Emmerson Mnangagwa steht vor der schwierigen Aufgabe, die notleidende Wirtschaft des Landes neu aufzubauen, seine internationale Isolation zu beenden und das Vertrauen skeptischer Investoren und der Bevölkerung wiederherzustellen, um Wachstum, Industrialisierung und Entwicklung anzukurbeln. Die Wirtschaft des Landes leidet unter tiefgehenden Strukturproblemen, die sich in der hohen öffentlichen Verschuldung, der großen informellen Schattenwirtschaft, einer geringen inländischen Nachfrage und dem Mangel an lokalem und internationalen Anlegervertrauen widerspiegeln. ...

William Gumede

Der Autor ist geschäftsführender Vorsitzender der Democracy Works Foundation und Außerordentlicher Professor an der School of Governance der Witwatersrand-Universität. Er ist Autor mehrerer Bestseller. Zu seinen jüngsten Werken gehören „Restless Nation: Making Sense of Troubled Times" und „South Africa in BRICS – Salvation or Ruination", beide bei Tafelberg erschienen.
Sein Beitrag erschien als Policy Briefing 24 auf democracyworks.org.za, March 5, 2018
https://democracyworks.org.za/policy-brief-24-rebuilding-zimbabwe/
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