Heft 2/2020, Südafrika

Vom Zuma-Virus befallen

KOMMENTAR EINES BLOGGERS ZU KORRUPTION UND INKOMPETENZ IN SÜDAFRIKA

Eines der beschämenden Ergebnisse von 25 Jahren ANC-Regierung nach dem Ende der Apartheid besteht darin, dass Südafrika jetzt dem politischen Stereotyp gerecht wird, was man gemeinhin mit dem post-kolonialen Afrika verbindet: unethische und korrupte indigene afrikanische Führer, die ihre Macht vor allem durch Patronage ausüben.

Die Korruption im Post-Apartheid-Südafrika wird durch das verkörpert, was man heute als „State Capture" bezeichnet. Die Auswirkungen der Korruption zeigen sich heute durch tägliche Stromausfälle, verharmlosend mit „Load-Shedding" („Lastabwurf") umschrieben. Ein weiteres Beispiel ist das Versagen der Regierung, den Eisenbahnbetrieb in die Wohngebiete, also die Townships, aufrechtzuerhalten. ...

Promise Masvosve

Der Autor hat Politikwissenschaft an der Midlands State University in Gweru und Harare studiert und ist heute an der UNISA in Pretoria für ein Aufbaustudium eingeschrieben. Er arbeitet u.a. als Blogger.

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