Heft 2/2024, Afrika

Reiche Wohltäter lösen Afrikas Hungerkrise nicht

Die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung drängt Afrika ein gescheitertes Modell für Landwirtschaft auf. Anstatt die anhaltende Hungerkrise zu lindern, untergräbt sie die Fähigkeit der Afrikanerinnen und Afrikaner, ihre Probleme selbst zu lösen.
Von Jan Urhahn

Der anhaltende Hunger in der Welt hat einige Scheinlösungen hervorgebracht. Eine der einflussreichsten davon ist die Allianz für eine Grüne Revolution in Afrika (AGRA), die 2006 von der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung zusammen mit der Rockefeller-Stiftung ins Leben gerufen wurde und von zahlreichen internationalen Organisationen und Regierungen des globalen Nordens sowie einigen afrikanischen Regierungen unterstützt wird. Auch die deutsche Bundesregierung unterstützt die Allianz über das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) zwischen 2017 und 2025 mit ungefähr 25 Mio. Euro, vor allem mit Projekten in Burkina Faso, Ghana und Nigeria. ...

Jan Urhahn leitet das Programm für Ernährungssouveränität bei der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Seinen hier leicht gekürzten Beitrag entnehmen wir mit freundlicher Genehmigung aus Jacobin, 31. Oktober 2023.
https://jacobin.de/artikel/agra-afrika-gruene-revolution-pestizide

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