Heft 2/2026, Simbabwe

Wird das Schweigen jetzt endlich gebrochen?

Die Gräuel des Gukurahundi, dem Massaker vor 40 Jahren in Matabeleland, gehören zu den dunkelsten Kapiteln in der Geschichte Simbabwes.

Von Barbara Müller

Länger als 40 Jahre lang herrschte Redeverbot über die Gräuel des Gukurahundi, welche die Regierung von Robert Mugabe in den 1980er-Jahren im Südwesten von Simbabwe zu verantworten hatte. Jetzt haben 26.000 Überlebende und Angehörige von Opfern zum ersten Mal an Hearings ausgesagt. Noch ist ungewiss, wie es weiter gehen soll. Die Forderungen der Betroffenen sind klar: schonungslose Wahrheitsfindung, Anerkennung des zugefügten Unrechts und Community Reparations. Allerdings stellt sich die Frage: Ist transformative Gerechtigkeit ohne einen Machtwechsel überhaupt denkbar? ...

Der Beitrag ist die überarbeitete und gekürzte Fassung eines Blogs, der vom Afrika-Komitee Basel betrieben wird.
https://www.afrikakomitee.ch/matabeleland-zimbabwe-wird-das-schweigen-jetzt-endlich-gebrochen/#more-1652

Barbara Müller ist Ethnologin, Mitbegründerin der Freundschaftsgesellschaft Schweiz-Zimbabwe, Mitglied bei der KEESA und des Afrika-Komitees Basel. Bis zu ihrer Pensionierung leitete sie die EZ-Organisation fepa (fepafrika.ch), in deren Vorstand sie weiterhin tätig ist.

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