Heft 3/2018, Sambia

Problematische Entwicklungsfinanzierung

GROSSFLÄCHIGE AGRARINVESTITIONEN IN SAMBIA VERLETZEN DAS RECHT AUF NAHRUNG. Was die Menschenrechtsorganisation FIAN bei ihren Sambia-Besuchen dokumentiert hatte, wurde jüngst durch einen Bericht des UN-Menschenrechtsrats in Genf bestätigt.

Gibt es eine deutsche Verantwortung für Menschenrechtsverletzungen in Sambia? Ja, dort wo Deutschland einen konkreten Einfluss auf die Verwirklichung oder Verletzung von Menschenrechten hat, ist diese Verantwortung sogar völkerrechtlich verankert. Eine aktuelle Rechtsauslegung des für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte zuständigen UN-Ausschusses in Genf präzisiert diese Verantwortung. ...

Roman Herre

Der Autor ist Agrarreferent bei der deutschen Sektion der Menschenrechtsorganisation FIAN

Sambia-Bericht der Sonderberichterstatterin zum Recht auf Nahrung vom 25. Januar 2018: http://undocs.org/A/HRC/37/61/Add.1

FIAN-Studie zu Landgrabbing in Sambia: Landgrabbing und Menschenrechte – Die Rolle von EU-Akteuren im Ausland unter https://www.fian.de/fileadmin/user_upload/dokumente/shop/Land_Grabbing/2017_Landgrabbing_und_Menschenrechte.pdf

Der AATIF-Fonds ist auch Thema in „Konzerne als Retter – Das Geschäft mit der Entwicklungshilfe", ARTE 2017 und auf Youtube (ab Minute 43.25, ab Min. 38.32 Weiteres zu Landkonflikten in Sambia).

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