Probleme mit der Währung sind in Simbabwe ein Dauerthema. „Simbabwe Gold" sollte dem südafrikanischen Land Stabilität bringen und den Teufelskreis der Hyperinflation beenden. Doch auch das neue Geld verliert massiv an Wert.
Von Leonie March
Vor den Supermärkten in Simbabwe bieten Geldwechsler Passanten ihre Dienste an. An den Eingängen weisen Tafeln die aktuellen Wechselkurse aus. Auf der einen Seite die heimische Währung, auf der anderen der US-Dollar. Das ist in dem südostafrikanischen Land schon seit Jahren so und daran hat sich auch seit der jüngsten Währungsreform im April nichts geändert. Mit der Einführung des goldgedeckten „Zimbabwe Gold" (ZiG) wollte die Zentralbank Stabilität herstellen. Ihr Direktor, John Mushayavanhu, versprach, dass die Regierung nicht wieder einfach Geld drucken werde. Denn das war jahrelang Usus gewesen. ...
Leonie March berichtet u.a. für Frankfurter Rundschau, Die Presse und Deutschlandfunk aus dem Süden Afrikas. Die freie Journalistin ist Mitglied von weltreporter.net.
Nachdruck aus der Frankfurter Rundschau vom 15.10.24

