Heft 6/2021, Simbabwe

Selbstermächtigung junger Journalist:innen

JUNGE SIMBABWISCHE JOURNALIST:INNEN ORGANISIEREN SICH. Der Verband „Young Journalists Association of Zimbabwe" (YOJA) vertritt junge Journalist:innen zwischen 18 und 36 Jahren, die gerade ihre Ausbildung durchlaufen haben. Nach langem Warten konnte sich der Verband im letzten Jahr staatlich registrieren lassen. Dies inmitten der Kriminalisierung des Berufes durch die Regierung von Emmerson Mnangagwa.

Als Interessenvertretung junger simbabwischer Journalist:innen hat YOJA bereits 2017 seinen Facebook-Account eröffnet, doch erst 2020 ist es den jungen Medienleuten und Journalismus-Absolventen mit Unterstützung fortschrittlicher Organisationen wie den „Zimbabwe Lawyers for Human Rights" und dem Medieninstitut des südlichen Afrika (MISA) gelungen, ihren Verband bei der staatlichen Urkundenstelle als „Trust" registrieren zu lassen. Seither kann YOJA als legaler Journalistenverband agieren und steht unter der vorläufigen Leitung von Mlondolozi Ndlovu als Präsidenten, Vanessa Gonye als seiner Stellvertreterin, Philemon Jambaya als Generalsekretär, Don Makanyanga als Schatzmeister und Leopold Munhende als Sprecher. YOJA ist es außerdem gelungen, Provinzvertreter aus neun der zehn Provinzen des Landes einzusetzen. ...

Garikai Chaunza

Der Autor ist unabhängiger simbabwischer Journalist, Hörfunkredakteur und Medienmanager.

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