Heft 6/2023, Südafrika: Literatur

Sisonke Msimang – Schriftstellerin, Mutter und Aktivistin

Von Sophie Koser

Geboren in den 70er-Jahren im Exil, von ihren Eltern bezeichnet als Kind der Freiheit, nun bekannt als Anti-Rassismus-Aktivistin und Feministin, das ist Sisonke Msimang. Selbst beschreibt sie sich bescheiden als Schriftstellerin und Mutter. Das politische Leben ihrer Eltern als Anti-Apartheid-Aktivist:innen war der Grund für ihr Aufwachsen im Exil. Dabei wechselte sie oft die Wohnorte.

Rastlose Jugend

Ihr Vater Mavuso Msimang verließ Südafrika in den 60er-Jahren, um an einer ANC-Basis ausgebildet und stationiert zu werden. Bei seinem Studium in Sambia lernte er Msimangs Mutter kennen. Dieser widmete Msimang später ihre Memoiren Always Another Country, A Memory of Exile and Home. Sie erklärte, dass ihre Mutter das sicherste Zuhause für sie sei. Nach dem Tod ihrer Mutter lernte Msimang, dass sie auch in rastlosen Zeiten immer ein Zuhause hat, welches nicht orts- sondern personengebunden ist. Über die Zeit hinweg, in der sie mit ihrer Familie im Exil lebte, war es immer das Ziel, nach Südafrika zurückzukehren. ...

Sophie Koser war bei der issa als Praktikantin tätig.

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